Nacktwanderung Sächsische Schweiz


Datum/Zeit
20/07/2019, Ganztägig

Nacktwanderung im Elbsandsteingebirge, 20. Juli 2019


Start: ca. 11 Uhr im Kirnitzschtal
Dauer: mit Pausen bis ca 17 Uhr
Länge: 12-15km, ca 800 Höhenmeter

Nur für Mitglieder!

Aufruf von unserem Tourguide Marc:

Hallo Leute,

Nach dem großen Erfolg unserer letztjährigen Nacktwanderung in den Müggelbergen, möchte ich euch dieses Jahr meine Lieblingsnacktwandergegend zeigen, das Elbsandsteingebirge in der sächsischen Schweiz, genauer gesagt in der Gegend zwischen Kirnitzschtal und Schrammsteinen, eine Gegend, die ich inzwischen kenne wie meine Westentasche (wenn ich denn eine hätte).

Was euch erwartet:

  • eine grandiose Felslandschaft
  • atemberaubende Ausblicke
  • Felsschluchten und weite Landschaften
  • ein begeisterter Tourguide
  • endlos sich schlängelnde schmale Wanderpfade (einige davon Barfuss geeignet)
  • senkrechte Felswände und (in sicherer Entfernung) ebensolche Abgründe
  • Leitern, Stufen, Brücken, Geländer, Klammern (je nach Geschmack)
  • eventuell ein Klettersteig
  • ein erfrischendes Bad im Fluss zum Abschluss
  • nette Leute
  • und hoffentlich gutes Wetter

Die Strecke:
Wir starten in Beuthenfall im Kirnitzschtal, steigen auf zur Affensteinpromenade, die wir komplett gehen werden, optional dann entweder eine Schleife in der Gegend der Höllenwand (siehe Foto oben), oder gleich weiter über den Zurückesteig Richtung Schrammsteine, oder aber den Oberen Terrassenweg. Zurück dann über Heilige Stiege, ev. einem Abstecher zu den Carolafelsen, und dann runter durch die Wilde Hölle zum Ausgangspunkt, wo wir in der eiskalten Kirmitzsch baden können.

Je nach körperlicher (und vor allem mentaler) Belastbarkeit der Teilnehmer können wir auch noch einen der beiden Klettersteige, die Zwillingsstiege oder die Häntzschelstiege ausprobieren.

Art der Tour:
Wir werden hauptsächlich auf schmalen Pfaden/Trails gehen. Breite Wanderwege werden wir im grossen und ganzen meiden. Viele der Waldwege sind Barfuss geeignet. Manchmal gibt es Leitern, Holz- und Eisentreppen oder Steinstufen oder Wurzelwege. Der Natur der Berglandschaft geschuldet verlaufen viele der Bergpfade mit Felswand auf der einen, und Abgrund auf der anderen Seite (letztere jedoch immer in gebührendem Abstand).

Auf den optionalen Kletterpfaden (keine Kletterfelsen!) rund um die Höllenwand geht es auch mal etwas steiler auf und ab, und man muss an manchen Stellen vielleicht mal die Hände zu Hilfe nehmen. Hierhin gehen wir jedoch nur, wenn alle Lust dazu haben.

Nochmal zur Beruhigung: Dies ist eine normale Wanderung, und keine Klettertour, d.h. es werden weder Klettererfahrung oder gar Sicherungsgerät benötigt. Normale Fitness und Trittsicherheit reichen völlig aus. Manche Stellen sind etwas ausgesetzt, will sagen, man hat eine tolle Aussicht, aber dort sind dann immer Griffe angebracht.

Länge der Tour:
Ich rechne mit ca. 15km und 800 Höhenmeter, je nach Lust und Laune der Teilnehmer.

Begegnungen mit Leuten:
Wenige und die positiv. Ich war nun schon oft hier nackt in dieser Gegend unterwegs, meist alleine, und habe nur nette angenehme Reaktionen erlebt.

Anfahrt mit dem Auto:
Der Startpunkt der Wanderung am Parkplatz Beuthenfall ist hier:
– https://goo.gl/maps/e126tv5vYx42

Mitzubringen sind:
– Gute Laune
– Proviant und Trinken für den Tag
– Rucksack für Proviant und Kleidung
– Feste Schuhe (es sei denn man ist passionierter Barfusswanderer)
– und was man sonst so fürs Wandern braucht

Fragen:
Bei Fragen bitte fragen 🙂

Wer die Gegend nicht kennt, hier ein paar Eindrücke von früheren Wanderungen.

Bis dann, ich freu mich schon, euch diese tolle Gegend zeigen zu dürfen!

Marc



Ein paar Impressionen:

Einer der typischen sich endlos schlängelnden Bergpfade.

Hinauf geht es über solche Stufen…

… oder auch Leitern (die Wolfsfalle, optional).

Oben wird man dann mit solchen Ausblicken belohnt.

Und hat Zeit zum rumalbern

Optionaler Abstieg bei der Höllenwand.

Dort unten gibt es dann auch mal Hindernisse zu unterwinden.

Manchmal muss man sich auch ducken…

… oder den Bauch einziehen.

Ganz unten findet man plötzlich solch eine Höhle, die an eine Bunkerwand erinnert.

Wenn man an der falschen Stelle wieder hochklettert, landet man an dieser Sackgasse.

Aber hauptsächlich sind wir ja zum fröhlichen Wandern hier. 🙂